Das neue Instrument

SPITZENTECHNIK UND NACHHALTIGKEIT
AUF DEM ANSPRUCHSVOLLEN NIVEAU DES HISTORISCHEN MUSIKSAALS

 

Die neue Orgel wird von der Schweizerischen, weltweit renommierten Firma Orgelbau Metzler AG in bester kunsthandwerklicher Tradition gebaut und in das bestehende, denkmalgeschützte Gehäuse von 1905 integriert werden. Am äusseren Erscheinungsbild wird sich somit nichts ändern, zusätzlicher Platz für die tiefsten Pfeifen des 32’-Registers wurde durch die Unterbringung in einem eigens dafür eingerichteten, von aussen nicht sichtbaren Raum direkt hinter der Bühnenwand unter der Orgel gewonnen.

 

Besonderes Augenmerk wird auf die Herkunft der Rohstoffe gelegt: so soll ausschliesslich heimisches Holz zur Verwendung kommen und – zum allerersten Mal in der Geschichte des Orgelbaus – die benötigten grossen Mengen an Zinn ausschliesslich aus konfliktfreien, ethisch einwandfreien Quellen bezogen werden.

 

Klanglich soll das neue Instrument die gesamte dynamische Palette vom leisesten Säuseln bis zum gewaltigen Tutti bieten und durch Klangfarbenreichtum und grosse dynamische Flexibilität auch bestens als Begleitinstrument für Chöre und Solisten geeignet sein. Besonders im Zusammenklang mit einem grossen Symphonieorchester soll sich die neue Orgel als ebenbürtiger musikalischer Partner erweisen, ebenso auch als hervorragendes Soloinstrument. Die neue Orgel wird stilistisch als symphonisches Instrument einzuordnen sein, mit Anklängen an den französisch-symphonischen und den englisch-romantischen Stil.

Erstmalig in einer Konzertsaalorgel vorgesehen ist als viertes Manual ein winddynamisches Orgelwerk, welches die Beeinflussung des Klanges eines Tones noch nach dessen Anschlag erlaubt. Dies ermöglicht die Erzeugung ganz neuer Klänge und Klangverbindungen, die auch zeitgenössische Komponisten zu neuen Werken anregen dürfte.

Die Disposition finden sie hier.